Dehydration: Diese 5 Anzeichen können auf einen Flüssigkeitsmangel hinweisen

Ein Flüssigkeitsmangel kann Körper und Geist stark in Mitleidenschaft ziehen. Leistungssportler oder ältere Menschen sind davon meist noch häufiger betroffen. Aber auch nach einer Partynacht kann es zu einer Dehydration kommen. Wer weiß, was mögliche Anzeichen für einen Flüssigkeitsverlust sein können, kann besser gegensteuern.

Ein Flüssigkeitsmangel ist in der Regel die Folge eines Flüssigkeitsverlustes oder durch die Störung des Flüssigkeitshaushalts verursacht. Man spricht im medizinischen Kontext häufig von einer Dehydration. Diese tritt auf, wenn es im Körper zu einem Volumenmangel der Flüssigkeit zwischen den Zellmembranen innerhalb des Gewebes kommt. Umgangssprachlich könnte man bei einer Dehydration von einer Austrocknung des Körpers sprechen.

Eine Dehydration lässt sind in drei Arten unterscheiden

Von einer isotonen Dehydratation spricht man, wenn der Verlust von Wasser und Salzen im gleichen Verhältnis zueinander erfolgt. Dies geschieht vor allem bei einer unzureichenden Wasser- und Natriumzufuhr. Allerdings können auch Erbrechen oder Durchfall ein Grund hierfür sein.

Die hypertone Dehydratation entsteht beim Verlust von Wasser ohne einen gleichwertigen Salzverlust. Diabetes oder hohe Blutzuckerwerte können dies begünstigen.

Unter einer hypotonen Dehydratation versteht man einen Volumenmangel, bei dem der Salzverlust im Verhältnis zum Wasserverlust größer ist. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn bei starkem Schwitzen der Wasserausgleich durch Flüssigkeit ohne Elektrolyte erfolgt. In diesem Fall ist die Salzausscheidung meist höher als die Wasserausscheidung.

Mögliche Anzeichen für Flüssigkeitsmangel erkennen und gegensteuern

Es gibt viele Anzeichen für eine Dehydration des Körpers. Nachfolgend wollen wir Euch einige vorstellen. Bitte beachtet aber, dass alle hier geschilderten Erscheinungen auch andere Gründe haben können. Solltet Ihr Euch also schlecht fühlen oder Beschwerden haben, solltet Ihr immer einen Arzt aufsuchen, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Durst ist wohl das am naheliegendste Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel. Gesunde Menschen empfinden in der Regel ein Durstgefühl, wenn sie zu wenig getrunken haben. Bei älteren Personen oder Menschen mit einer unbemerkten Bewusstseinsstörungen kann dieses Gefühl allerdings trotz einer vorliegenden Dehydration fehlen. Daher sollte man auch auf andere Anzeichen des Körpers achten.

5 Anzeichen einer Dehydration

Muskelkrämpfe: Nicht nur sportlich aktive Personen kennen es: Muskelkrämpfe können jeden treffen. Schreckmomente, wie zum Beispiel einen nächtlichen Wadenkrampf haben viele schon einmal erlebt. Dahinter steckt häufig ein Mangel an Mineralstoffen, die für die Muskelfunktion notwendig sind. Diese Elektrolyte befinden sich zu großen Teilen gelöst in den Flüssigkeiten des Körpers.

Ermüdung: Bei Flüssigkeitsmangel zieht der Körper die fehlende Flüssigkeit auch aus dem Blut. In dem Fall wird das Blut dicker und fließt langsamer. Dies kann wiederum dazu führen, dass nicht ausreichend Sauerstoff transportiert wird. Es kann zu einer schlechteren Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff kommen und zu einer geringeren mentalen Leistungsfähigkeit oder Ermüdung.

Geringere körperliche Leistungsfähigkeit: Eine schlechtere Ausdauer kann ebenfalls durch einen verringerten Sauerstofftransport bedingt sein. Bereits ein geringer Wassermangel kann die Leistungsfähigkeit des Körpers deutlich reduzieren. Ist der Wasserhaushalt aus dem Gleichgewicht, verringert sich auch der Sauerstofftransport in die Muskelzellen. Dadurch können die Muskeln übersäuern und ermüden schneller.

Kopfschmerzen: Bei leichtem Kopfschmerz kann häufig schon eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr helfen. Denn Kopfschmerzen lassen sich in manchen Fällen auch durch die schlechtere Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff erklären. Die Sauerstoffversorgung wird dabei stark vom Flüssigkeitshaushalt im Körper beeinflusst. Daher kann die verstärkte Aufnahme von Wasser und Elektrolyten eine erste sinnvolle Maßnahme sein, um einen anfänglichen Kopfschmerz in den Griff zu bekommen.

Schwindel: Ganz gleich, ob es sich um einen leichten Schwindel oder eine gefühlte Karussellfahrt im Kopf handelt – Schwindelgefühle lassen sich in manchen Fällen auf Störungen des Herz-Kreislauf-Systems zurückführen. Genauer genommen auf einen niedrigen Blutdruck. Der Blutdruck wird auch durch das Wasser in den Blutkörperchen und Zellen des menschlichen Körpers beeinflusst. Ausreichend trinken kann dabei helfen, dass weiterhin ausreichend Wasser bei den Blutkörperchen ankommt. Das kann wiederum dafür sorgen, dass die Spannung in den Arterien nicht steigt und der Blutdruck weiterhin stabil ist. 

Die einfachste Schutzmaßnahme gegen eine Dehydration ist, die regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Wieviel Ihr trinkt, sollte sich dabei nach Eurem Lebensalter und Eurem Lebensstil richten. Für Senioren ohne außergewöhnliche körperliche Betätigung wird beispielsweise ein Richtwert von 1,3 bis 1,5 Litern pro Tag angegeben.

In diesem Sinne: Immer auf die Zeichen des Köpers achten! Und immer ausreichend trinken!

Stay strong – stay hydrated

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